Marktgemeinde Offenhausen
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Länge: 8,8 km
Gehzeit: 2:30 Stunden
Höhendifferenz: 172 m
Schwierigkeit: leicht
Wegbeschaffenheit: 80% Asphalt, 10% Waldweg, 10% Wiesenweg
Markierung: Weiß-Violett
Start: Parkplatz Sägewerk
Dieser Weg über die Höhenrücken westlich und nördlich von Offenhausen und eignet sich ausgezeichnet für eine Runde mit den Nordic-Walking-Stöcken. Mit dem Kinderwagen kommt man auch gut zurecht.
Vorbei am Feuerwehrhaus geht es durch die Siedlung auf den Weinberg. Beim Anstieg ergeben sich schöne Ausblicke auf Offenhausen und auf das Schloss Würting. Auf der Anhöhe lässt sich bei schönem Wetter nordseitig der Blick zum Sauwald und nach St. Agatha richten. Der Name Weinberg deutet auf Weinbau hin, und tatsächlich ist dieser schon im 14. Jhdt. erwähnt. Richtung Westen liegt Bachmanning in der Talsenke und darüber zeigen sich das Höllengebirge, der Schafberg und die Salzburger Berge. Bevor der Weg am Wald Richtung rechts abbiegt, liegt der Heartgardener, ein privater Schaugarten, der bereits 2017 zum schönsten Garten Oberösterreichs gekürt wurde.
Weiter führt der Weg über Holzhäuseln und Wilhelmsberg ins Innbachtal nach Siebenbrünn. Von dort bezieht Offenhausen das Ortswasser. Über den Güterweg Freinberg geht es nach einem kleinen Anstieg flach dahin, wir queren die Straße Offenhausen-Meggenhofen und kommen über Vornholz zur bereits 1742 erbauten Maria-Hilf-Kapelle. Ein Bankerl lädt zum Verweilen ein, bevor wir weiter zum Ortszentrum abwärts wandern.
Wir gelangen zum Marktplatz, um den Marktbrunnen, die Pestsäule und die Wäscheschwemme zu besuchen. Es ist noch gar nicht so lange aus, dass einige Haushalte ihr Wasser vom Marktbrunnen holten und im Wäschgasserl ihre Wäsche im Weiherl schwemmten. Auf alle Fälle lohnt sich auch ein Blick in die Pfarrkirche zum heiligen Stephanus. Ende des 16., Anfang des 17. Jhdt. als Renaissance-Kirche errichtet, ist vor allem das an der Nordseite des Langhauses befindliche Grabmal von Jörg III. von Perkheim zu bewundern. Er erwirkte 1534 die Markterhebung Offenhausens von Kaiser Ferdinand I. Die südliche Seitenkapelle, das viel beachtete „Wolkenschiff“, wurde im Zuge der letzten Renovierung 2023 neu gestaltet und ist allemal einen Besuch wert. Nun kann noch beim Kirchenwirt, dem Gasthaus Schmalwieser, Einkehr gehalten werden, bevor es zum Ausgangspunkt zurück geht.