Holzweg

Holzweg Nr. 5

Länge: 8,1 km

Höhendifferenz: 200 m 

Gehzeit: 2 Stunden

Schwierigkeit:  mittel

Wegbeschaffenheit: 25% Asphalt, 75% Wald- und Wiesenwege

Markierung: Weiß-Braun


Start: Parkplatz Sägewerk / Marktplatz

Der Holzweg hat viele Abschnitte, bei denen trockene Verhältnisse vorteilhaft sind. Der Spielplatz beim Silberholz passt für eine Tour mit Kindern, der Kinderwagen sollte jedoch zu Hause bleiben.

Vom Sägewerk führt die Strecke zum Marktplatz. Durch die Schulgasse geht es nun entlang der Sporteinrichtungen dem Grünbach entlang bis nach Stritzing. Das erste Stück wurde 2012 rückgebaut, und Informationstafeln geben Auskunft über die Besonderheiten des Grünbachs, die einst damit betriebenen Mühlen sowie die Renaturierungsmaßnahmen. 

Beim Bauhof bzw. der Kläranlage biegt man nach links Richtung Norden/Wald ab und folgt dann dem stetig ansteigenden Waldweg. Am Ende kommt man zu einer Lichtung, zu Feldern und einem überdimensionalen Bilderrahmen für die Landschaft der Welser Heide und des Alpenvorlands. Dieser Platz trägt den alten Namen „‘s hamische Gaderl". Er wurde 2014 fertiggestellt. Die unterhaltsame Geschichte, wie er zu diesem Namen kam, ist im Edelstahl des Bilderrahmens eingraviert. Man folgt dem Weg und gelangt auf die Straße, die zum Holzverarbeitungsbetrieb Silberholz in Untereggen führt. Kinder haben dort im Ausstellungsgelände für Garten ein Paradies, da sollte man unbedingt Zeit einplanen. es ist der am östlichsten Punkt des Wanderwegs und man biegt bergab Richtung Süden ab.

Über eine abfallende Wiese mündet der Weg in einem Unterholz und weiter über einen Weg, welcher bis Großkrottendorf nach Süden führt. Am Gehsteig wandert man wieder Richtung Offenhausen bis zur Bushaltestelle. Dort biegt man nach links ab und quert abermals den Grünbach und kommt nach Kleinkrottendorf. Man kann da freilich auch eine Rast im Gasthaus Pupeter einlegen.

Den Nebenstraßen der Markierungen immer Richtung Westen folgend, kommt man zu einem idyllischen Feldweg, welcher zum Waldrand des Langholzes führt, noch flach beginnt, aber dann gemächlich ansteigt und uns bis zum Kettlgruber-Hof in Stockerberg bringt. Dort folgen wir der Straße etwa hundert Meter aufwärts zum Osterberg, um nach dem zweiten Haus rechts in den Kirchensteig einem Wiesenweg zu folgen und durch das sogenannte Marktholz – es war früher im Besitz der sogenannten Marktkommune (Gemeinschaftsbesitz der Marktbürger) und gehört heute noch teilweise der Marktgemeinde - wieder zum Ausgangspunkt zurückkehrt. 


 
"'s hamische Gaderl" 
 Platzerl am Holzweg 

Der Fenster- oder Bilderrahmen mit Blick aufs Grünbachtal und in die Welser Heide wurde im September 2014 fertig. In den Rahmen ist die Überlieferung der Offenhausener Sage "'s hamische Gaderl" eingraviert. Der Platz der Sage muss in der Nähe des Rahmens gewesen sein.